Zum ersten Mal mit dem Boot auf Formentera: Felsen, Untiefen und Posidonia

Zum ersten Mal mit dem Boot auf Formentera: Felsen, Untiefen und Posidonia

Zum ersten Mal mit dem Boot auf Formentera: Felsen, Untiefen und Posidonia

Felsen, Untiefen und Seegras auf einer einfachen Karte – für deine erste Bootstour.

Formentera ist leicht zu befahren, wenn Sie vier Dinge kennen: wo es flach ist, wo Felsen liegen, wo Posidonia wächst und wo die Fähren fahren. Dieses Schema fasst das Briefing vor dem Auslaufen aus dem Hafen von La Savina zusammen.

Gefahrenkarte

IbizaFährrouteLa Savinas'EspalmadorEs FreusSes IlletesLlevantCala SaonaCap de BarbariaPlatja de MigjornLa MolaEs Pujols123456789N
  1. Hafen La Savina: maximal 3 Knoten, kein Sog. Schnellfähren haben Vorfahrt: Passieren Sie hinter ihnen und bleiben Sie nie auf ihrem Kurs.
  2. Estany des Peix: Die Einfahrt ist sehr flach. Fahren Sie nicht mit dem Mietboot hinein.
  3. Pas de s'Espalmador (Landspitze Trucadors): wandernde Sandbänke, flaches Wasser und starke Strömung. Nicht durchfahren: s'Espalmador außen umfahren.
  4. Es Freus: Inselchen, Untiefen und Strömungen zwischen Formentera und Ibiza, viel Fährverkehr. Nur bei gutem Wetter, langsam und mit Seekarte.
  5. s'Alga (s'Espalmador): geregeltes Bojenfeld. An einer Boje festmachen; Ankern ist verboten.
  6. Ses Illetes und Llevant: gekennzeichnete Badezonen und große Posidonia-Wiesen. Nur auf hellem Sand ankern, außerhalb der gelben Bojen.
  7. Cala Saona: Felsen dicht unter der Oberfläche bei den Landzungen. Langsam in der Mitte einfahren.
  8. Cap de Barbaria und La Mola: Klippen ohne Schutz und offenes Meer. Mehr als 200 m Abstand zur Felswand halten und bei auffrischendem Wind umkehren.
  9. Platja de Migjorn: nach Süden offener Strand, Dünung läuft ein. Besser nur bei ruhiger See.

Orientierungsskizze, nicht maßstabsgetreu. Nicht zur Navigation: Seekarte und Echolot des Bootes nutzen.

Wasserfarbe lesen

  • Sehr helles Türkis: Sand, sehr flach. Vorsicht Propeller; Motor anheben und langsam fahren.

  • Türkis: Sand in 2–6 m Tiefe. Der beste Ankerplatz.

  • Dunkle Flecken: Posidonia. Ankern darauf verboten; die Strafe kann hoch sein, und die Wiese braucht Jahrhunderte, um nachzuwachsen.

  • Braun oder ocker nahe der Küste: Felsen. Abstand halten oder im Leerlauf einfahren, mit Ausguck am Bug.

  • Tiefblau: tiefes Wasser. Freie Fahrt, keine Untiefen.

In Strandnähe

Strand0–200 m3 knoffene See
  • gekennzeichnete Badezone (gelbe Bojen): Einfahrt mit Motor verboten
  • innerhalb von 200 m vom Strand (50 m von der Küste): maximal 3 Knoten
  • Zum Ufer nur die markierten Fahrrinnen nutzen, immer im Schleichtempo.

Richtig ankern

h≈ 3 × h✕
  1. Eine Stelle mit hellem Sand suchen, fern von anderen Booten und außerhalb der Bojen.
  2. Boot stoppen, Anker werfen und Leine oder Kette ausgeben: etwa das Dreifache der Wassertiefe.
  3. Sanft rückwärts fahren, damit der Anker greift, und mit Landmarken prüfen, dass er nicht slippt.
  4. Vor dem Baden Motor aus und Schlüssel abziehen. Nie in der Nähe des Propellers schwimmen.

Wenn etwas schiefgeht

Notruf: 112 · Spanische Seenotrettung: 900 202 202 · UKW-Kanal 16. Rufen Sie uns danach an: Wir helfen vom Hafen aus.

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